Was macht Schule im Ausland anders?
Diese Unterschiede machen deine Schulerfahrung besonders.
Entdecke neue Fächer
Freunde finden an der Schule
So findest du schnell Anschluss und neue Freunde.
??? „Nach wenigen Tagen fühlte ich mich wie ein Teil der Klasse.“
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??? „Ich hatte so viel Angst vor dem Abschied. Aber als ich am Flughafen ankam und meine Gastfamilie sah, wusste ich: Das wird gut. Es wurde die beste Zeit meines Lebens.“
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??? „Die ersten drei Tage waren komisch – alles war neu. Aber dann habe ich angefangen, mich wohlzufühlen. Nach zwei Wochen fühlte es sich schon wie ein zweites Zuhause an!“
Häufige Fragen
Wahrscheinlich wirst du am Anfang nicht jedes Wort verstehen – und das musst du auch gar nicht.
Gerade in den ersten Tagen kann es ungewohnt sein, plötzlich Mathe, Geschichte oder Biologie in einer anderen Sprache zu hören. Lehrer sprechen vielleicht schneller, Mitschüler benutzen Wörter, die du aus dem Schulbuch nicht kennst, und manchmal musst du einfach noch einmal nachfragen.
Das wird aber meistens erstaunlich schnell leichter. Du hörst die Sprache jeden Tag, lernst neue Begriffe automatisch im Zusammenhang und gewöhnst dich immer mehr daran, auch im Unterricht in der neuen Sprache zu denken.
Und wenn du etwas nicht verstehst: Frag nach. Deine Lehrer wissen, dass du Austauschschüler bist, und niemand erwartet von dir, dass vom ersten Tag an alles perfekt klappt.
Was am Anfang noch anstrengend klingt, wird mit jedem Schultag ein bisschen selbstverständlicher.
In vielen Gastländern kannst du deinen Stundenplan viel stärker mitgestalten, als du es vielleicht aus Deutschland kennst.
Neben klassischen Fächern wie Mathe, Englisch oder Geschichte warten je nach Schule auch Kurse wie Fotografie, Psychologie, Journalismus, Outdoor Education, Meeresbiologie, Robotik oder Film auf dich.
Ganz frei ist die Wahl allerdings nicht immer: Manche Fächer sind vorgeschrieben und welche Kurse tatsächlich angeboten werden, hängt von deiner Schule und deiner Klassenstufe ab.
Das Spannende daran: Dein Auslandsjahr gibt dir die Chance, Schule ganz neu zu entdecken und vielleicht ein Fach zu finden, das du in Deutschland nie hättest ausprobieren können.
Schule im Ausland ist nicht unbedingt schwerer als in Deutschland – meistens ist sie einfach anders.
Wie anspruchsvoll der Unterricht für dich ist, hängt von deinem Gastland, deiner Schule und deinen gewählten Fächern ab. Manche Schulen arbeiten stärker mit kleinen Tests, Projekten und Hausaufgaben, andere haben einen ganz anderen Unterrichtsstil als du ihn aus Deutschland kennst.
Am Anfang kann zusätzlich die Sprache eine Herausforderung sein. Aber keine Sorge: Du gewöhnst dich meistens schnell daran und verstehst mit jedem Schultag mehr.
In vielen Ländern kannst du außerdem Fächer oder teilweise sogar unterschiedliche Schwierigkeitsstufen wählen.
Du musst also keine Angst haben, dass Schule im Ausland automatisch schwieriger ist – gib dir etwas Zeit, dich an das neue System zu gewöhnen.
Die Sorge, im Ausland keinen Anschluss zu finden, haben viele vor ihrer Abreise. Schließlich kommst du an eine neue Schule, an der du erst einmal kaum jemanden kennst.
Aber genau dort entstehen jeden Tag Gelegenheiten, neue Menschen kennenzulernen – im Unterricht, beim Mittagessen, im Sportteam, in Clubs oder bei gemeinsamen Aktivitäten.
Du musst dabei nicht besonders extrovertiert sein. Oft beginnt eine Freundschaft ganz klein: mit einem Gespräch, einer gemeinsamen Pause oder einer Einladung, bei etwas mitzumachen.
Und wenn es nicht sofort in den ersten Tagen klappt, ist das völlig okay. Gute Freundschaften brauchen manchmal einfach etwas Zeit.
Aus Menschen, deren Namen du am ersten Schultag noch nicht kennst, können die Freunde werden, von denen dir der Abschied am Ende besonders schwerfällt.
Nach der Schule beginnt oft erst der Teil des Tages, an dem du besonders viel von deinem neuen Leben mitbekommst.
Je nach Gastland und Schule kannst du zum Beispiel beim Sport, in Clubs, bei Musik oder Theater mitmachen. Genau dort lernst du oft besonders schnell neue Leute kennen und verbringst Zeit mit deinen Mitschülern außerhalb des Unterrichts.
An anderen Tagen geht es direkt nach Hause zu deiner Gastfamilie. Vielleicht esst ihr gemeinsam, unternehmt etwas, du machst Hausaufgaben oder triffst dich mit Freunden.
Wie dein Nachmittag aussieht, wird also von Tag zu Tag unterschiedlich sein – und genau daraus entsteht nach und nach dein ganz normaler Alltag im Gastland.
Nach der Schule bist du nicht einfach nur Austauschschüler – du wirst immer mehr Teil des echten Lebens vor Ort.